Kollagen-Peptide – wichtige Bausteine für schöne Haut

Das Erscheinungsbild unserer Haut wird sowohl durch den Zustand der mittleren Hautschicht (Lederhaut) als auch durch die Beschaffenheit der nach außen hin sichtbaren Oberhaut (Epidermis) geprägt. Während die Struktur der Lederhaut im Wesentlichen von einem ausreichend hohen Kollagen-Gehalt bestimmt wird, sind es vor allem die Ceramide, welche für den Aufbau der Oberhaut entscheidend sind. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse entwickelte Nutrikosmetika enthalten daher eine Kombination aus Kollagen-Peptiden und Ceramiden. Was aber sind Kollagen-Peptide und wie unterstützen sie die Haut?

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Hyaluronsäure zählt zu den Polysacchariden (Mehrfachzuckern) und ist eine gelartige, durchsichtige Flüssigkeit. Als Bestandteil der Gelenkflüssigkeit dient sie vor allem als Schmiermittel zwischen Knorpel und Gelenken. Als besonders essenziell erweist sich Hyaluronsäure allerdings für die Haut. Denn die wesentliche Eigenschaft von Hyaluron ist die Fähigkeit, Wasser zu speichern – und das nicht zu knapp!

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Hyaluronsäure:


  • kurzkettige: durchdringt die obere Hautschicht, gelangt in tiefere und füllt dort den Feuchtigkeitsspeicher auf
  • langkettige: bindet Feuchtigkeit in der oberen Schicht der Haut

Sinkt der Anteil an Hyaluron mit zunehmendem Alter, so nimmt der Feuchtigkeitsanteil stetig ab, die Haut wird schlaffer und Falten bilden sich.

Übrigens: In Kombination mit Kollagen-Peptiden sorgt Hyaluron für ein elastisches Stützgerüst der Haut.


Was sind Kollagen-Peptide?

Kollagene zählen zu den wichtigsten Struktureiweißen (Proteinen). Die aus einzelnen Peptiden aufgebauten Kollagenfasern zeichnen sich durch eine hohe Reißfestigkeit und einen großen Feuchtigkeitsgehalt aus. Sie bilden in der mittleren Hautschicht ein elastisch-stützendes Gerüst, über das sich die Oberhaut im jugendlichen Alter wie ein straffes Segel spannt.

Kollagenfasern können ihre stützende und die Haut festigende Funktion nur dann optimal erfüllen, wenn sie ausreichend vor Feuchtigkeitsverlust geschützt werden. Trocknen die Fasern aus, werden sie brüchig und schlaff, die Haut verliert sichtbar an Kontur. Hierfür benötigen sie vor allem Ceramide: Eine der wesentlichen Funktionen von Ceramiden besteht nämlich darin, die Oberhaut abzudichten und so die Kollagenfasern vor eben diesem Feuchtigkeitsverlust zu schützen.

Mit zunehmendem Alter bildet die Haut weniger Kollagene

Junge und gesunde Haut besteht zu über 50 Prozent aus Kollagen. Während im jugendlichen Alter noch ausreichende Mengen an Kollagen von den darauf spezialisierten Hautzellen (Fibroblasten) gebildet werden, nimmt deren Fähigkeit zur Kollagen-Produktion mit zunehmendem Alter (nach heutigem Kenntnisstand ab einem Alter von circa 25 Jahren) kontinuierlich ab. Neben dem natürlichen Alterungsprozess kann aber zum Beispiel auch intensive Sonnenstrahlung zu einem Verlust an Kollagen führen. Das Erscheinungsbild unserer Haut verändert sich – Spannkraft und Elastizität lassen sichtbar nach. Die Haut wird schlaff und faltig.

Mit Hilfe der modernen Nutrikosmetik (das sind spezielle Nahrungsergänzungsmittel für die Haut) lässt sich dem Verlust an Kollagen heute ebenso gezielt wie nachhaltig entgegenwirken. Entsprechende Präparate enthalten sogenannte Kollagen-Peptide, mit denen sich die körpereigene Kollagenproduktion auf natürliche Weise wieder anregen lässt. Ganz im Sinne einer „Hautpflege von innen“.